Mitten ins Grüne Herz

Mitten ins Grüne Herz

„It’s the Identitätspolitik, stupid!“ So muss man – in Anlehnung an den berühmten US-Wahlkampf-Slogan aus dem Jahr 1992 – wohl anfangen, wenn es darum geht, sich der Frage zu nähern, warum die Papaya-Landesregierung so viel Energie darauf verwendet, Thüringen als das Grüne Herz Deutschlands darzustellen und zu vermarkten. Dabei geht es vor allem um das Lebens- und Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im Land. Dieser Versuch hat aber nur dann eine Basis, wenn Thüringen und vor allem seine Wälder wirklich noch lange grün bleiben. Es ist deshalb höchste Zeit, dass wir mit dieser Ausgabe von Thüringen Insider On Tour in den Wald fahren und mit Forstleuten darüber sprechen, wie es dem grünen Teil des Freistaats so geht, was diese Waldkenner von der Marketing-Strategie der Landesregierung halten – und was sie sich von der Politik wünschen, damit aus Thüringen – im forstwirtschaftlichen Sinn – nicht bald das braune und morsche Herz Deutschlands wird.

Die Förster Dirk Fritzlar und Horst Sproßmann.
Zwei, die den Wald in Thüringen in all seinen Facetten sehr gut kennen: die Förster Dirk Fritzlar und Horst Sproßmann. Foto: Sebastian Haak

Während ganz Deutschland unter einer der Hitzewellen dieses Sommers leidet, ist es in dem Waldstück nahe Langula erfrischend kühl, in das uns Dirk Fritzlar und Horst Sproßmann eingeladen haben. Fritzlar ist Leiter des Forstamtes Hainich-Werratal, Sproßmann ist Sprecher von ThüringenForst.

Qualitätsjournalismus kostet Geld. Die Nutzung unseres Angebots ist deshalb kostenpflichtig. Der vollständige Beitrag ist nur für Abonnentinnen und Abonnenten sichtbar.