Hacker haben bei der AfD eine riesige Menge Daten erbeutet. Die sind inzwischen im Internet gelandet und lassen sich dort ziemlich einfach – wenn auch nicht völlig risikofrei – durchsuchen. Das sogenannte AfD-Leak besteht im Kern aus hunderttausenden E-Mails, die in nicht ganz wenigen Fällen auch Bezüge nach Thüringen haben. Mal geht es dabei um Duftbäume. Mal um Geld. Mal um eine Einladung zum Kaffee an die heutige Bundesvorsitzende der Partei, Alice Weidel. Aber was bedeutet das alles für das bisherige Bild der AfD? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu den Thüringen-Verweisen im AfD-Leak.

Von Sebastian Haak
Erfurt – Schon die nackten Zahlen lassen erahnen, wie gewaltig dieses E-Mail-Leck ist: Deutlich mehr als 400.000 Nachrichten umfassen die Daten, die Hacker vor wenigen Wochen bei der AfD entwendet haben und die inzwischen ins Internet gestellt worden sind. Ein erheblicher Teil dieser Nachrichten ist mit Anhängen versehen, die ebenfalls im Netz stehen. Und sowohl in der einen als auch in der anderen Dokumenten-Art finden sich immer wieder Bezüge zur Thüringer Landespolitik. Doch der Reihe nach.
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